Seit der Gründung von Mintos konnten Investoren stets über Abtretungsverträge in Kredite investieren, wodurch ihnen ein Eigentumsrecht an Ansprüchen gegenüber dem Kreditnehmer eingeräumt wurde. Die Entwicklung der Fintech-Branche ging Hand in Hand mit der Entwicklung von Mintos. In den letzten Jahren haben wir uns darauf konzentriert, unser Produktangebot auf Schuldverschreibungen und regulierte Finanzinstrumente umzustellen. Der Zeitplan für den Übergang sah wie folgt aus:
Bis 30. Juni 2022
- Anlagen in Kredite mittels Abtretungsverträgen (sogenannte „Ansprüche“) sowie Anlagen in Schuldverschreibungen und kreditbesicherte Wertpapiere waren sowohl auf dem Primär- als auch auf dem Sekundärmarkt verfügbar.
- Nur Anlagen in Schuldverschreibungen unterlagen der behördlichen Aufsicht (einschließlich des Anlegerentschädigungssystems ).
- Mintos-Portfolios (Core Loans und Altportfolios), die sowohl in Ansprüche als auch in Schuldverschreibungen investiert sind.
- Mit Custom Loans konnten Investoren Kreditunternehmen auswählen, die Anlagen in Ansprüche und/oder Schuldverschreibungen anboten.
- Kreditunternehmen haben ihr auf Ansprüchen basierendes Angebot auslaufen lassen und Anlageangebote in Form von Schuldverschreibungen eingeführt.
Ab 1. Juli 2022
- Auf dem Primär- und Sekundärmarkt sind ausschließlich Anlagen in Schuldverschreibungen und kreditbesicherten Wertpapieren verfügbar.
- Vor dem 1. Juli 2022 getätigte Investitionen in Kredite im Rahmen von Abtretungsverträgen (sogenannte „Ansprüche“) werden im Laufe der Zeit schrittweise getilgt und können bis zu ihrer Fälligkeit gehalten werden.
- Investoren können keine Ansprüche mehr auf dem Sekundärmarkt verkaufen oder kaufen. Sie können weiterhin Auszahlungen aus Mintos-Portfolios (Core Loans und Altportfolios) vornehmen.
- Core Loans, Altportfolios und Custom Loans investieren ausschließlich in Schuldverschreibungen.
- Alle Neuinvestitionen unterliegen der Aufsicht der Regulierungsbehörden (einschließlich des Anlegerentschädigungssystems ).