Der wichtigste Unterschied liegt in der Art des Eigentums. Bei den Schuldverschreibungen besitzt du ein von einer Mintos-Gesellschaft (SIA Mintos Finance No. 50) emittiertes Wertpapier, das durch eine Anleihe besichert ist. Bei den Anleihen besitzt du direkt einen Anteil an der tatsächlichen von der Eleving Group emittierten Anleihe.
Zwei praktische Unterschiede sind zu beachten:
• Listing und Liquidität. Die Anleihen sind bereits an der Frankfurter Wertpapierbörse und der Nasdaq Riga gelistet und werden dort gehandelt. Dies verringert das Liquiditätsrisiko im Vergleich zu einem nicht gelisteten Instrument, auch wenn ein aktiver Sekundärmarkt zu jedem Zeitpunkt nicht garantiert ist.
• Marktpreisbildung. Da die Anleihen börsengehandelt sind, kann sich ihr Marktwert verändern. Wenn die Anleihen am Abwicklungstag mit einem Abschlag gehandelt werden, kann der Wert dessen, was Sie erhalten, unter dem Nennwert Ihrer Schuldverschreibungen liegen. Für eine solche Differenz erfolgt keine Barausgleichszahlung.